Breitbandausbau in Schöneiche

Im Oktober 2015 hatte ich eine Anfrage an die Verwaltung gestellt:

Anfrage nach §12 Geschäftsordnung der Gemeindevertretung
Sehr geehrter Herr Jüttner,
am Mittwoch hat die Bundesregierung eine Förderrichtlinie für den Breitbandausbau beschlossen. Danach können sich Kommunen um bis zu 15 Mio € bewerben, um entweder selbst in Technik zu investieren, die dann vermietet werden kann, oder Unternehmen für den Ausbau zu gewinnen. Ziel ist ein flächendeckender Ausbau der Internetanbindungen auf mindestens 50 MBit/s.
1.Gibt es Gebiete in Schöneiche, wo diese Geschwindigkeit heute noch nicht erzielt wird?
2. Wie sieht es insbesondere in den beiden Gewerbegebieten aus?
3. Wäre es für Schöneiche sinnvoll, diese Förderung in Anspruch zu nehmen?
Im Januar 2016 bekam ich dann die Antworten (in blau):
1.Gibt es Gebiete in Schöneiche, wo diese Geschwindigkeit heute noch nicht erzielt wird?
Die Gemeinde ist dafür nicht zuständig und hat keine detaillierte Kenntnisse davon, wo welche Geschwindigkeit erzielt wird.
Der Gemeinde sind keine konkreten Probleme bekannt.
2. Wie sieht es insbesondere in den beiden Gewerbegebieten aus?
siehe Punkt 1.
3. Wäre es für Schöneiche sinnvoll, diese Förderung in Anspruch zu nehmen?
siehe Punkt 1

Wie sieht es denn nun konkret aus mit der Verfügbarkeit von Breitbandverbindungeg in Schöneiche?

Die Zukunft heißt Glasfaser. (Bild: A.Dreher / pixelio.de)

Die Zukunft heißt Glasfaser. (Bild: A.Dreher / pixelio.de)

Hier im Breitbandatlas Brandenburg kann man nachsehen, wo schon Bedarf angemeldet wurde, welche Bandbreite gewünscht ist und welche Preisvorstellung angegeben wurde. Adressengenau. Die Telekom hat auf ihrer Geschäftskundenseite eine Kartenansicht, welche Bandbreite verfügbar ist. Dort wird für den größten Teil von Schöneiche 50 MBit/s angezeigt, allerdings nur mit Hybridtechnik, einer Kombination aus DSL und LTE. Mit reinem DSL sind es unter 25 MBit/s, was eine Stichprobe mit einer Einzeladresse auf der Privatkundenseite der Telekom bestätigt.

Der Kabelanbieter Kabel Deutschland, der inzwischen zu Vodafone gehört, bietet eine Verfügbarkeitsprüfung (leider kein direkter Link),kommt zum gleichen Ergebnis. DSL 25 ist verfügbar, DSL 100 nicht DSL 50 wird anscheinend nicht angeboten.
Diese Geschwindigkeiten gelten anscheinend auch in den beiden Gewerbegebieten – dafür allerdings leider nicht im südlichen Fichtenau und in Vielen von Hohenberge. Dort sind teilweise 16 MBit/s verfügbar, teilweise echt einmal die. Es gibt also sehr wohl einen Bedarf nach Breitbandausbau, zumal auch die 25 MBit/s in den anderen Teilen des Ortes nicht gerade zukunftsfähig sind. Die Grünen haben übrigens eine Breitbandinitiative ins Leben gerufen – hier können Sie mit dem Breitbandcheck Ihre Internetanbindung testen und sehen, wie Sie im Vergleich zu anderen liegen.

Warum die meisten Startups nicht in die Presse kommen…

Rainer Sturm  / pixelio.de

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

… und was man tun muss, damit man es doch tut. Das steht in diesem Artikel auf firstround.com (englisch).

Zusammenfassung

1. Halte die Botschaft einfach: welches Problem löst du und wie machst du das? Warum sollte mich das interessieren? Klingt einfach, ist für die meisten schwierig, weil sie zu viel sagen wollen. Vielleicht machst du 25 Dinge mit deinem Produkt, und das ist toll, aber was ist das wichtigste davon?

2. Finde heraus, welche Medien deine Zielgruppe liest und wer die relevanten Journalisten oder Blogger dafür sind. Versuch mit ihnen in Kontakt zu kommen.

Was ist eigentlich… Persona Marketing?

Bild: Tim Reckmann  / pixelio.de

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Der Begriff Persona wird in der Psychologie von C.G. Jung verwendet, der damit den Teil des Ichs beschreibt, der für das sozialverträgliche Verhalten eines Menschen sorgt, den „äußeren bewussten Charakter“ im Gegensatz zum „inneren unbewussten Charakter“, der Individualität. Ursprünglich kommt er aus dem antiken griechischen Theater, wo die Persona die Maske des Schauspielers war, die seine Rolle typisierte (gefunden hier).

Im kundenorientierten Marketing bezeichnet der Begriff Persona einen typischen Kunden. Er wird in der Produktentwicklung eingesetzt, typischerweise im Endkundenbereich (Business to Customer, B2C). Ein Beispiel ist die Automobilindustrie. Man stellt sich typische Kunden für einzelne Modelle vor, gibt ihnen Vornamen, Alter, Beruf, Familienstand und Interessen. Die Vorstellung kann durch empirische Forschung unterfüttert sein.

Wofür ist das gut? Weiterlesen